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Freitag, 26. Juni 2015

traurig


Es wird weitergehen
solange wir weiter gehen
ob wir weiterkommen
weiß ich nicht
noch nicht

Freitag, 14. März 2014

Es ist der Schrecken

Es ist der Schrecken
der verschieden Innen wirkt.
Eingeatmet
und irgendwie vergessen, wieder auszuatmen.
Ein Warten
auf das was doch einfach noch kommen
muss!
Weil... weil...
das geht so nicht.
Vielleicht...
wenn wir einfach weiter warten.
Ja, warten!
Vorbereitet sein!
Vorsichtig ertrinken Worte.
Gefragt.
Gesagt!?
Gelogen?!
Geglaubt!?
Verboten!?
Schlimm!?
Was noch?
viel mehr...
Nein!
...blubb blubb...
Besser nicht ausatmen
wie denn auch?
Es ist der Schrecken!

Sonntag, 2. März 2014

Oder doch ganz anders?

Als wäre nie was gewesen
Wie immer

Oder doch ganz anders

Wir machen etwas.
Es ensteht große Not.
In der Körperruine
vermischen sich die Zeiten.

Hilfe schmerzt und Schmerz hilft
nicht genug.

Egal egal egal
bringt Worte in das Außen.
Doch egal ist es nicht.
Die Not
hält den Atem an.

Jetzt hilft nur noch
nicht mehr wissen.
Zeigen macht verwundbar.

Wir machen etwas.
Die Not versteckt sich.
In der Körperruine
trennen sich die Zeiten.

Angespannte Ruhe
ängstliche Scham 

Als wäre nie was gewesen
Wie immer

Oder doch ganz anders?

Donnerstag, 20. Februar 2014

In einem anderen Leben


In einem anderen Leben,

säße ich auf einem Nagelbrett mit Widerhaken.
Viele Menschen um mich herum und sie redeten auf mich ein.
Sie schrien und weinten und schimpften.
um Sinn und Unsinn ginge es,
tragisch, verbissen, dramatisch
Sie wären mir so nah, dass ich mich kaum bewegen könnte
und drückten mein Fleisch auf die Widerhaken.
Ich säße da - gelassen,
würde Lächeln können.
Wartend auf das Ende und ein neues Leben.
Jemand würde mir sein hönisches Lachen in die Ohren knallen.
Wie albern, wie albern alles wäre

in einem anderen Leben.



Donnerstag, 12. Dezember 2013

immer noch.

Blau Grau tief
sie lief, sie lief, sie lief
Schwarze Sonne rief 
sie lief, sie lief, sie lief
tat als wenn sie schlief 
sie lief, sie lief, sie lief
roch den alten Mief 
sie lief, sie lief, sie lief
weg, weg weg
für den guten Zweck
weg, weg, weg
mit nahm sie den Schreck
weg, weg, weg
geblieben ist der Dreck
weg, weg, weg
doch sieht sie keinen Fleck

lief weg, lief und weg, weglief
immer noch.

Montag, 25. November 2013

Der Wind?

Der Wind?

Es weht ein Ich in alle Himmelsrichtungen
nach Oben nach Unten, Kreuz und Quer.

Ein Ich schaut dem zu -
ein bisschen Wind ist Ich.

Manchmal landet Ich hier und da
kurz und kürzer bleibt ein Ich.

Vielleicht würde es gerne länger bleiben
aber es weht und weht.

Der Wind kann nichts dafür
er weiß es nicht anders.

Der Wind?

Donnerstag, 21. November 2013

Tage wie diese...


 

Wie...

 stumm der Sturm in Schichten verwirrt
 Worte ummauert in Wellen ertrinken
 Leid sehend unerkannt verdunstet.

 Wie...
 einsam kotzen und nicht alleine
 fehlende Schokolade
 ein Gehirn, das sowas hervorbringt.

 

 

Mittwoch, 13. November 2013

wir wirr irr

hilflos

Zu viel Körper für zu viel zu wenig Mensch
fremdvertraut Gemische
frei-willig
(W)ir(r)

Sonntag, 10. November 2013

Seid Mutig!

herzig


Was schwebt so einsam im Wirren herum?
Es ist ein Herz mit Augen und krumm,
einen Mund und Sterne hat es auch,
vielleicht ist unten da ein Bauch?

Es sucht einen Ort, wo es landen kann.
Lebendig, friedlich es sich ersann,
dazu das Meer und liebe Leute
so denkt es sich das hier und heute.

Wenn es so schaut, in sich hinein,
da kann es merken, es ist nicht allein.
Doch schaut es lieber aus sich heraus
Das Innen ist ihm ein riesen Graus.

Nein, da hab ich euch angeschmiert.
Denn manchmal es nach Innen stiert.
Und wenn es dann ganz Mutig bliebe
dann säh es da bestimmt auch Liebe.

In diesem Sinne….
                              seid Mutig!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

vom Zahngrusel zum Regenjetzt

Heute hatten wir einen  wieder einen Besuch bei der Zahnfrau, aber sie war diesesmal nicht dabei. Dachten auch es wird ja nur schnell der Kiefer ausgemessen. Naja ob es schnell gng weiß ich gar nicht wirklich. Jedoch hat man so ein Eisengestell um den Kopf gebaut bekommen, fixiert in den Ohren an Stirn und Mund. Irgendwie so. Daran wurde herumgeschraubt und gewackelt und so weiter und die Geräusche übertrugen sich in unseren Kopf. Dazu hörten wir kaum was im Außen war. Naja, das hat wohl Innen was ausgelöst und es ging schwierig Innen und ich versuchte nur weiter zu Atmen und zu denken das wir in der Praxis sind und nichts schlimmes passiert. Es half in sofern, dass wir nicht abgebrochen haben. Merke: Nicht hören können und Ohren zu oder laute metallische Geräusche im Kopf lösen stress aus.

Danach wollten wir nur noch nach Hause und das schnell. Wir fuhren mit Mai los und das Wetter war wunderbar. Leicht stürmisch und beeindruckende Wolkenbilder. Wie schon oft sagten wir, das wir jetzt gerne am Deich stehen würden. Diesesmal sagte Mai, ja ok, dann fahren wir hin. Unfassbar. Wir kamen an und die Enttäuschung war doch spürbar. Ein kleiner Fluss und ein Minideich. Naja… Wir stiegen aus und es regnete in strömen. Wir gingen auf den Minideich und uns entgegen kamen flüchtende Menschen mit Hunden, die versuchten nicht zu Nass zu werden. Der Regen war wundergut! Mai und wir wurden sowas von Nass und es war sooo schön :o) Wir standen da und ließen uns den Regen ins Gesicht fallen und wir waren einfach da und eins mit dem Jetzt. Ich erinnere nicht wann dieses das letzte Mal so war. Pitschnaß fuhren wir wieder nach Hause – wir hatten keine Regenkleidung an und alles landete erstmal in der Waschmaschine. Das erleben bei der Zahnärztin war nicht mehr so wichtig und spürbar. Auch jetzt noch nicht. Das war Cool! Und ein ganz totales Jetzterlebnis. Innen wird es immer wieder in vielen Worten wiedererzählt ;o)

Ein Jetzt war.

Herbstbunt tanzen stürmisch die Blätter
Gigantisch sanft malen sich Wolkenbilder.
Sehnsuchtstiftend nach Deich und Meer.
Erreichbar Deichlein und kleiner Fluss.
Wolkenbrüche lassen Mensch und Tier fliehen
langsam gehen wir ihnen entgegen.
Wunderregen berührt uns kraftvoll
Leben durchströmt das Sein
Da Sein vollkommen im Jetzt
Tropfend staunen.
Danke.

regen Collage okt13

Samstag, 19. Oktober 2013

Traurig

Morgen wird nicht sein, was ich Gestern wünschte.
Ohne Gestern, ohne Morgen im Jetzt?
Tragbar der Moment?
So Sein.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Dshiniabschied und Verwirrungen

Jetzt ist es wieder so spät geworden. Ich wollte schon längst geschrieben haben. Durch irgendeinen Zufall bin ich auf Dshini gelandet und habe festgestellt, dass die alles verändert haben. Unser Wunsch da ist weg und die Dshinis die wir haben sind bestimmt zu wenige, für den Wunsch hatten wir mehr gesammelt schon als umgerechnet 1,50 €. Habe jetzt ne Weile gegoogelt und denke es macht keinen Sinn da nachzufragen… und das was es da jetzt gibt, lohnt für mich den Aufwand nicht. Zumal die Werbung uns eh enorm gestresst hat. Naja, das Konzept war gut, aber jetzt find ich es blöd. Ich schlafe ne Nacht drüber und dann werde ich mich wohl abmelden dort.  Stunden waren wir da um diese Dshinis zu sammeln…. ärgerlich. Aber irgendwie auch eine Befreiung. Den Link in der Seitenleiste habe ich rausgenommen, macht ja keinen Sinn mehr und Werbung für nix will ich euch ja nicht antun.
Es gibt viel zu schreiben und doch ist es immer wieder leer… tatsächlich fühle ich mich oft verwirrt und kann vieles schlechter benennen. Oder nehme ich es wirklich nur mehr wahr? War es immer so?

Verwirrte sternenfront gelassen erschüttert
Wortsuchend in leerer Fülle
Hörend im nicht verstehen was verstanden wurde
Zweifelnd am Boden und vorwärts gehend.
Sein im nicht Sein, klar im unklaren
Nicht hoffend voller Hoffnung
weinend zerbrechend ohne Träne
schweigend reden und nicht wissen was.
Staunend ängstlich glauben was gesagt wird
hoffend gesehen zu werden ohne zeigen zu können
Zeitverloren bezugsfern brauchen ohne wissen
Abgrundtiefer Gleichmut Wellenbrecher.
Nie! Nie, oder doch
Ist ja alles gut
Ist ja nichts
und alles.

Nachtrag: Mir ist grad eingefallen, dass heute der Todestag der Mutter ist. Vielleicht war es das was wir vorhin vielleicht hätten noch sagen wollen, als Mai da war? Das Gefühl, als Mai ging würde dazu passen.

Mittwoch, 25. September 2013

Ergotherapie

Heute Abend                                           
Mein Herz ist schwer.
Wir denken an Dich.
Ich denke an uns.
Mein Herz ist schwer
.
liniebunteblume 

OK, zu dem Termin bei der Anwältin geht schreiben noch nicht. Ich hab den Zugang dazu nicht, aber wir werden bestimmt noch erzählen.

Heute hatten wir einen Termin mit einer Ergotherapeutin. Wir nennen sie hier Su. Urs war auch mit dabei und der Termin fand bei uns zu Hause statt. Su ist keine Unbekannte für uns, auch wenn die Erinnerungen sehr wage sind. Vor etwa 6 oder 7 Jahren war sie schon unsere Ergotherapeutin, damals sind wir zu ihr in die Praxis gegangen. Das Viele sein war gerade frisch ausgesprochen und es war eine Zeit wo das raus gehen begann nicht mehr zu funktionieren. So hat das damals dann auch geendet, wir konnten nicht mehr hingehen. Der Rahmen der Betreuung war völlig anders – vieles war anders und anders schwierig. So war vorweg schon viel Aufregung. Wie wird es sein? Wir haben gestern noch viel in der Wohnung gemacht mit tatkräftiger und lieber Hilfe, damit die Scham jemanden hier rein zu lassen nicht so groß ist. Wir hatten eine Vorstellung von dem was wir in etwa als Ziele benennen wollten. So weit, so aufregend.

Wir dachten, da sie traumatherapeutisch Fortgebildet ist, das die DIS an sich nicht das Problem wird. So waren wir nicht Vorbereitet. Und als wir erzählten, dass wir ziemlich genau seit der Zeit, wo wir zuletzt bei ihr waren, nicht mehr alleine das Haus verlassen kam dann für uns die sehr überraschende Situation. Sie sagte mehrmals ziemlich überzeugt und bestimmt, dass es dann darum geht, dass ich wieder die Chefin werde, die Bestimmerin über alles in mir. Naja, nachdem es Innen erst einmal ziemlich erschrocken war und auch ganz klar, das es so nicht geht, fingen wir erst einmal an zu erklären. Das “ich” auch nur eine von Innen ist und es “mich” erst seit dem jungen Erwachsenenalter wirklich gibt und ich zwar das Außen häufig mache aber eben nicht DIE Ursprungsperson bin und es ein “wieder so gut wie vorher” nicht gibt. Und das Ziel ist gemeinsam zu Leben. Das der Kreis, den sie gemalt hat nicht “ich” bin, in der alle sind, sondern der Körper in dem wir sind und es eher verschiedene Abstande zum Außen gibt…. es war sehr anstrengend und eben auch nicht immer so leicht manches zu sagen, wofür man sich eigentlich gern die Zunge abbeißen würde…

Sie ist aber mitgegangen und hat auch eine recht direkte und offene Art, so das es auch ein bisschen ein hin und her war, im sagen was verstanden wurde und weiter erklären – erzählen… Urs hat auch immer wieder mal helfende Worte mit eingebracht und hat auch geholfen für uns das wir nicht verzweifeln und auch Humor etwas tragen konnte. Ich glaube die Ziele, das was wir uns denken was in der Ergotherapie angegangen werden könnte, schon stimmig sind und auch von Su mitgetragen werden. Es sind jetzt erst einmal 4 Termine ausgemacht. Dann geht sie für 2 Monate in Pause. Wenn es in der Zeit gut geht, dann werden wir im Januar weitere Termine machen. Wir beginnen mit der Gestaltung des inneren Ortes. Wobei ich jetzt beim schreiben grad nicht weiß, ob das wirklich ein guter Anfang ist… Aber wir werden sehen.

Auf dieses Erklären müssen waren wir nicht vorbereitet. Wahrscheinlich wird auch immer wieder erklärt werden müssen. Solange das Sinn macht, ist das auch ok. Ich hoffe von Herzen, das es Sinn macht und gut wird. Innen ist verschiedenes und klar, viel Skepsis / Misstrauen. Das ist ok und verständlich. Ich bin gespannt wie es wird!

Morgen der Termin bei der Zahnärztin fällt aus und ich bin nicht böse drum! Stattdessen kommt Mai und wir ordnen was war und was auf uns zu kommt, vielleicht was ist. Irgendwie ist diese Woche so eine “wir ziehen alles durch”- Stimmung. Ein bisschen rutschige Zeit…. mir rutscht manches weg… da ist es ganz gut zeitnaher zu reflektieren. Gefühlt ist alles sehr viel, auch wenn ich es grad nicht benennen könnte – weggerutscht.

Mal sehen wann wir schlafen gehen können. Erschöpft sind wir, aber auch noch überdreht. Irgendwie.

Wir hoffen ihr schlaft alle gut und wünschen Euch einen guten Mittwoch mit Sonne im Herzen!

Montag, 9. September 2013

Wortsalat, unbekömmlich, Nährstoffarm

Worte verlieren sich im Dschungel der Leere,
wie Treibholz stranden sie unter schwarzer Sonne.
Glitzer verwandelt in Meerestiefen
was müde sich durch Wüsten quält.

Zu viel, zu wenig gerührt in den Suppen
vor langer Zeit und jeden Tag
verirrte Neuronen ins Leere geschossen
Lebendig begraben und nicht geweint.

Leben gelebt und nicht lebendig
in Freiheit gefangen, zu lange schon.
Lachen macht hoffen, Humor gesund
und doch wurd ich einfach nur sitzend rund.

Mauern umhüllen nebelig das Sein
uralte Lieder, alte Leier, nervtötend.
mein eigenes Getöse ein Rauschen im Ohr
Nein, nein! Ich will meine Suppe nicht mehr!

Worte verlieren sich im Dschungel der Leere,
wie Treibholz stranden sie unter schwarzer Sonne.
Glitzer verwandelt in Meerestiefen
was müde sich durch Wüsten quält.

 


Und dennoch,
erst recht,
zum Trotze
und gerne

wünschen wir allen eine gute Woche!

Mittwoch, 28. August 2013

Samstag, 17. August 2013

Kurz und Danke ♥

Diese Woche hat uns sehr erschöpft. So viele wichtige Themen und keines abgeschlossen. Gestern Nachmittag sind wir ins Bett gefallen und haben bis drei Uhr Nachts geschlafen. Dann noch mal von sieben bis elf Uhr. War komisch, aber wohl nötig. Hoffe wir können heute früher schlafen ud das morgen nicht so spät wird und dazu wünsche ich mir, dass ich total ausgeruht und fit bin und vielleicht hier ein bisschen was schaffe. Ja das wäre mal schön :o)

Für Euch

Ein ♥liches Danke, an alle die uns lesen
ohne Bezahlung und ohne Spesen
kommt ihr wieder, wir fassen es kaum
Ihr verschönert uns unseren Bloggerraum!

Nur selten ist es hier muckelig und schen (künstlerische Freiheit ;o)
manch eineR wird auch schnell wieder gehn.
Andere versuchen ein wenig zu verstehn
und mache werden sich hier wiederersehen. (grins)

Begegnung, wie sie auch sei
kurz, still, freundlich oder mit achtsamen Geschrei
sie tut uns gut, wir mögen das sehr
drum kommt bitte alle immer mal wieder her.

Danke ♥

01_sternlacht 02_blumeSorry 01_sternlala

Freitag, 9. August 2013

Vater (kann Triggern!!)

traurigtrostchaos

Als wir gestern Mittag von der Therapie nach Hause kamen, wollten wir noch kurz Mails gucken und eine Runde spielen und dann erst mal schlafen legen. Es kam anders. Wir hatten eine Mail von unserer Nichte im Namen von unserem Bruder, seiner Frau und unserem Neffen. Der Vater liegt im Krankenhaus, das Herz. Es besteht die Möglichkeit, dass er sterben wird. Er ist 67 Jahre alt.

Ich fühle mich (?) nicht, aber Innen ist verschiedenes. Wir haben ihn über 20 Jahre nicht gesehen.

Vater?
gehst du jetzt?
Wo bist du?
Was hast du getan?
Verfaulen wirst du!
ich weiß das macht dir Angst!
Warte ich komme,
Du musst mich doch heile machen.
Sagen was es wieder gut macht.
Verzeih mir,
ich bin böse.
Vermisst du mich?
Hast mich vergessen?
Ich hab dir doch alles gesagt.
Verrecke langsam!
Ich hab Angst.
Ich will zu dir.
Du gehst nicht tot.
Ich wollte doch bei dir sein!
Du weißt warum.
Warum sagen die sowas?
Wir müssen zu dir kommen!
Die lassen mich nicht.
Ich will lieb sein.
Holst du mich?
Traurig kalt leer schuldig fern und nah
Tausend Gedanken
mein Kopf tut weh.
zuviel
und
nichts.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Gedanken(ge)fet(z)e(n) ---- kann Triggern

wert
* nicht wir sagen wollen und es trotzdem tun
die ruhe selber, wie ein aufgescheuchtes huhn
* erstarrend zerfließen, fragend verstummt
erleichtert genießen, aus nicht edlem grund
* verneinend das klagen, das jammern, das leid
ich lache und fühle mich fast schon befreit
* doch fast ist nicht alles und wird es nie sein
im Innen da ist es, das weinen und schrein
* nicht können und wollen was muss und geschieht
nicht erkennen und lassen was sie schon längst sieht
* das Wissen leugnen aus feigheit und angst
vermeidungstänze längst ausgefranzt
* so wirr und irr und ohne Sinn
das wasser steht schon bis zum kinn
* gelogen, betrogen und alles in wahr
gesucht nicht gefunden das gute haar
* verlassen und hassen in brav und lieb
manch einen das schon in den wahnsinn trieb
* kein handeln kein sein kein dürfen im außen
der Körper das Haus, würd gern einen saufen
* wann gibt es begreifen, wann hand in hand
wann gibt es miteinander im sternenland
* das schreiben und lesen was gutes ist
bezweifelt, wenn solches ins hirn sich frisst
* verlassen zerflossen so zwischen den fingern
meist ist es so mit den wichtigen dingern
* gib nicht auf denn es geht weiter
locker flockig, immer heiter
* fuck schneiden hauen brennen licht
wollen kleine kinder nicht
* hör auf hier mit reimend schreibend kotzen
hör auf mit sinnlos sternenmotzen.

Montag, 22. April 2013

Mehr Wahrnehmen – ver(w)irrend

Mehr Wahrnehmen – ver(w)irrend.
Heißt es doch auch
weniger mitkriegen – zusammenhanglos.
Heißt es doch auch
verletzlicher zu sein – fühlen.
Heißt es doch auch
Unsicherheit immer mehr – zweifeln.
Mehr Wahrnehmen – ver(w)irrend.

Seifenblasen 1
Zum letzten Blogeintrag haben sich
Cecile Rosenblatt, mariesophie und Elke und ihre Bigfamily
in ihren eigenen Blogs noch Gedanken gemacht!
Herzlichen Dank!
Schaut doch mal dort vorbei (Die Namen sind mit ihren Beiträgen verlinkt)!
Wir wünschen allen eine gute Woche!!

Montag, 18. März 2013

Nicht SO!

drahtseilaktIch will Normal sein und auch wenn ich nicht weiß was das ist… ich will es!
Nicht immer Überfordert.
Nicht immer wieder Sprachlos.
Nicht so oft Handlungsunfähig.
Nicht so schnell erschöpft.
Nicht mit SO einem Körper.
Nicht so gedämpft.
Nicht so durcheinander.
Nicht so weit entfernt vom Leben.
Nicht so begrenzt.
Nicht so ohne Menschen.
Nicht so Kaputt.
Nicht so getrennt.
Nicht so Traurig.
Nicht so anders.
Nicht ohne Familie.
Nicht ohne Vergangenheit.
Nicht ohne Geld.
Nicht so unsicher.
Nicht so suchend.
…….
Nicht SO
will ich sein.