Freitag, 8. November 2013

Ein Traum und anderes

Ich hab das Gefühl, das wir immer verwirrter/unsicherer(?) werden. In uns, ich, im Leben. Manchmal möchte ich mir das Funktionalere wieder herwünschen. Handlungsfähiger, wenn auch nicht wirklich besser. Es ist jetzt wie es ist. Irgendwie ging es schon immer weiter.

Mittwoch hatten wir einen Termin mit Mai. Soweit ich weiß, war der ganze Termin ok. Dennoch war hinterher das Gefühl da, dass irgendwas nicht gut war. Vielleicht als hätten wir was Falsch gemacht? Ich weiß es nicht und kann es nicht zuordnen. Es war viel im Denken einfach nachzufragen, eine SMS zu schicken, dann wäre es vielleicht gut gewesen. Es ist auch so abgesprochen und öfter schon besprochen, dass wir uns über verschiedene Wege melden können. Eigentlich eine ganz logische Sache. Komisches Gefühl –> nachfragen –> Antwort kriegen –> vielleicht beruhigt sein. Stattdessen gibt es unnötige Kämpfe und Gedanken. Was auch schon besprochen wurde und dennoch hindert. Ich hätte uns. glaube ich, schon verlassen. Soviele Themen, die immer und immer wieder Thema sind und dennoch sich nicht auflösen. Der Punkt muss doch kommen - “Wenn wir (anscheinend) nicht wollen, dann hilft eben auch nichts.” – Ja klar, es ist ja ein “nicht können” – dennoch bleibt das Ergebnis das Selbe. Mich macht das so müde. Ich glaub auch das Mai und Urs da anderes zu sagen würden, aber ich/wir verstehen es nicht. 

Haben eine Mail bekommen von der einzigen Therapeutin vor Ort, die mit DIS arbeitet. Kein Platz und diesesmal auch nicht eine Zeit, wann wir noch mal Anfragen können. Aber die empfehlung für eine andere Therapeutin, die aber auch weiter weg ist. Im Internet finden wir nichts zu der Frau. Haben dann weiter geschaut und irgendwann verwirrt alle Browsertabs geschlossen.

Vielleicht müssen wir wirklich das Orientierungsgespräch mit der ehemaligen Kliniktherapeutin machen. Sie hat wahrscheinlich noch Ideen. Es ist nur echt nicht leicht, weil manche von uns sehr an ihr hängen und es nicht leicht wird, ihr wieder zu begegnen und dann auch wieder zu gehen. Ach da hängen soviele Gedanken / Gefühle dran… trotzdem müssen wir es tun, weil es einfach Sinn macht.

Ich würde mich gerne verkriechen. Naja – mehr verkriechen wie wir es tun geht kaum…. aber ich will weg sein.

Ein Traum der Teils gewusst wird noch:

Eine Frau lernen wir kennen. Den Weg dahin erinnere ich nicht mehr. Die Frau ist nett und wir unterhalten uns bei ihr im Haus. Irgendwann ist sie ganz verzweifelt und fragt mich ob ich sie denn wirklich nicht kennen würde? Ich kenne sie nicht. Sie erzählt, dass ich sie aus der Vergangenheit doch kennen muss! Ich sage, das ich fast nichts weiß aus der Zeit. Sie sagt ihren Namen und der klingt irgendwie vertraut, aber ich weiß nichts. Sie erzählt aber auch nicht was damals war – es ist aber klar, das wir eng zusammen waren und schlimmes passiert ist, aber mehr lässt sie nicht durchblicken – ist nur verzweifelt, dass ich sie nicht kenne.

Ich gehe in einen anderen Raum und dort sind auch Kinder. Ein Junge fragt mich irgendwas und ich kann nicht Antworten. Daraufhin läuft er auch verzweifelt weg. Ich laufe ihm hinterher in ein oberes Stockwerk und dort sind viele Zimmer und ich schaue in die meisten hinein und suche den Jungen. In den Zimmern sind Einzelne oder Gruppen von Kindern und Jugendlichen. Manche sagen das sie wissen das ich anja bin. Andere machen mir den Vorwurf, dass ich ihren Bruder angeschrieen habe. Ich sage klar, dass ich nicht geschrieen habe und ihn jetzt suche, um mit ihm zu reden. Ein paar Jugendliche sprechen mich an, das ich doch die bin, die sich mit Computern auskennt und sie wollten das ich sowas ähnliches wie eine kaputte CD repariere und irgendwie noch die Daten darauf rette. Ich sehe die CD und eigentlich ist es nicht möglich, aber es ging dann doch und ich suchte den Jungen weiter.

In einem Raum sehe ich ihn dann. Größere wollen mich zu ihm lassen und ich sage wieder deutlich das ich ihn nicht angeschrien habe und bitte gerne mit ihm reden möchte. Der Junge geht mit mir aus dem Raum. Dann erkläre ich ihm, das ich “psychisch Krank” bin. Das ich schlimmes erlebt habe und mein Gehirn das nicht verarbeiten konnte, als ich klein war und jetzt arbeitet es nicht mehr richtig, darum kann ich ihm auch nicht Antworten. Der Junge versteht das anscheinend.

Direkt nach dem Aufwachen wusste ich kurz genau, dass wir früher dachten, das dunklehäutige Menschen besonders lieb und gut und stark sind. (Ich weiß nicht ob das stimmt, dass wir früher so dachten, aber es war so da) Die Frau (Mutter der vielen Kinder?) war dunkelhäutig. Die Kinder und alles vielleicht wirklich Innere?

Es ist selten zur Zeit, das ich mir Träume merken kann. Wollte ihn festhalten – vielleicht ist es wichtig.

drachen26

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende! 

Kommentare:

  1. Auch wenn ich zurzeit nicht so intensiv bei Euch lesen kann, möchte ich einfach mal einen lieben Gruß da lassen und dabei ein paar Optimismusglitzer verstreuen.

    Liebe Grüße und Drückerlies

    Eure Ina

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    1. Danke du Liebe :-)

      Liebe Grüße auch an dich und einen Drücker auch ;-)

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  2. mir kommt dieser Traum ganz wichtig vor wie wenn es eine Meldung wäre von deinem inneren Personen!
    Es tut mir so leid dass auch wieder nichts geworden ist mit der Therapeutin .. ich hoffe und glaube fest dran dass da irgendwann eine Tür auf geht die euch weiter hilft!
    Euch auch ein gutes Wochenende!
    Lieben Gruss Elke und ihre Bigfamily

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    1. Danke an euch :-)

      Viele liebe Grüße senden wir zu euch

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