Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Vieles geht durcheinander.
Morgen ist der Wocheneinkauf, danach dann der Termin bei der Anwältin wegen dem OEG. Träume, Gedanken und Gefühle bewegen sich viel in der Nähe von den Traumata und irgendwie nicht greifbar oder Haltbar für mich. Ich hoffe, das der Termin morgen nicht noch mehr durcheinander bringt. Vielleicht ja sogar beruhigt... aber wie? Soll es doch genau um die Tathergänge gehen. Naja, zumindest erfahre ich dann hoffentlich, welche der Richter kennt aus den letzten mehr als 10 Jahren und worauf ich mich konzentrieren muss. Ich habe da nämlich irgendwie keinen Plan mehr.
Ergotherapie, das Malen war gut und großflächig mit Fingerfarben malen hat uns tatsächliche für eine Zeit erfüllt. Ein bisschen traurig, weil wir das nicht schaffen, wenn wir alleine sind. Ein bisschen hoffnungsvoll, weil die Farben / das Malen immer noch so erfüllend ist und ein Wissen da ist, dass wenn wir eines Tages soweit sind, die Kreativität sehr wahrscheinlich wieder unser Leben bereichern wird. Solange geht es eben nur über Laptop oder eben während der Ergo.
Danach waren wir sehr erschöpft. Wir mussten noch aufräumen wieder, damit morgen wieder Platz ist in der Küche. Irgendwann merkten wir auch Hunger und haben erst mal Brot gegessen. Laber Laber... Die Ergo heute, vor einem Tag wie morgen, ist eigentlich zu viel. Aber wir haben das nicht anders geschafft. Dachten man muss 48 Stunden vorher absagen, aber heute sagte sie 24 Stunden vorher reichen auch.
Es rief dann noch eine Therapeutin an und hat einen Termin zum Erstgespräch für nächsten Mittwoch angeboten - auf dem AB. Dann haben wir an dem Tag 2 Erstgespräche... dabei haben wir gerade andere Termine verschoben, um wenigstens einen Gesprächstermin in der Woche mit der Betreuung zu haben. Das wäre schon wichtig, weil wir auch den Termin mit der Anwältin nach besprechen müssten und all das was so da ist... ich krieg grad die Prioritäten nicht hin und werde morgen entscheiden. Vielleicht ist es für die Therapeutin ja auch in Ordnung den Termin etwas zu verschieben... wobei mein Gefühl mir sagt, dass sie das vielleicht nicht machen wird. Morgen.
Die Puva haben wir übrigens erst einmal abgebrochen. Es hat soviel mit uns gemacht, dass es nicht mehr aushaltbar wurde und existentielle Not entstand. Eigentlich sind wir da noch am verdauen oder so und eigentlich ist alles zuviel - aber wir haben wirklich gute Hilfe mit Mai und Urs - und irgendwie wird auch diese Zeit vorbei gehen.
Gibt es jemals Zeit einfach nur auszuruhen? Wenn wir diese Zeit hätten wüssten wir dann wie man das macht mit dem ausruhen? Ich meine, wir haben ja Zeit genug... nur die inneren und äußeren Themen in den letzten Wochen sind echt krass...
Ein bissche wünschte ich, das es eine Klinik geben würde, wo man genau das machen könnte - ausruhen und die Themen ohne das mehr dazu kommt einfach mal mehr angucken... aber so geht das mit dem Leben nicht - und Kliniken gehen so ja leider noch weniger.
Soweit erstmal wieder...
Jetzt musste ich überlegen was ich euch wünsche... Woche?Wochenende? .... nee ist ja mitten in der Woche. So denn, dann wünsche ich allen die Energie, Kraft und Ruhe, die gebraucht wird um die Tage bestmöglich zu leben!
Donnerstag, 13. März 2014
Sonntag, 9. März 2014
Ich möchte leise erzählen...
... von der Scham, die sichtbare Gefühle ertränke will...
..... von den inneren Verboten und
....... dem Entsetzen welches Innen alles durcheinanderschüttelt
.......... von dem Mut trotzdem zu zeigen, sagen und hören - ein wenig
... von dem Gefühl immer zu lügen
..... der Angst
....... zu wenig, zu viel
............. zu sein, zu wissen, zu sagen, zu zeigen, zu hören, zu tun
... dass ein Richter richten wird
..... und nie klar ist was die Wahrheit ist
........ weil Kooperation nicht gesichert ist
........... und Angst schweigen macht
... von dem Wahrnehmen wahrgenommen zu werden
..... dem Chaos, den Ängsten, den Hoffnungen und dem Weglaufen
... von der Angst, keine Therapeutin zu finden, die so mit uns arbeitet, wie es eigentlich notwendig wäre
Ich möchte leise erzählen
..... von Not ...... Hoffnungen ..... Ängsten
...... von dem leisen Wunsch dazuzugehören
zu Eurem Leben.
... aber wir können nur So-Sein
.... das ist in manchen Zeiten mehr, als eigentlich Sein darf
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..... von den inneren Verboten und
....... dem Entsetzen welches Innen alles durcheinanderschüttelt
.......... von dem Mut trotzdem zu zeigen, sagen und hören - ein wenig
... von dem Gefühl immer zu lügen
..... der Angst
....... zu wenig, zu viel
............. zu sein, zu wissen, zu sagen, zu zeigen, zu hören, zu tun
... dass ein Richter richten wird
..... und nie klar ist was die Wahrheit ist
........ weil Kooperation nicht gesichert ist
........... und Angst schweigen macht
... von dem Wahrnehmen wahrgenommen zu werden
..... dem Chaos, den Ängsten, den Hoffnungen und dem Weglaufen
... von der Angst, keine Therapeutin zu finden, die so mit uns arbeitet, wie es eigentlich notwendig wäre
Ich möchte leise erzählen
..... von Not ...... Hoffnungen ..... Ängsten
...... von dem leisen Wunsch dazuzugehören
zu Eurem Leben.
... aber wir können nur So-Sein
.... das ist in manchen Zeiten mehr, als eigentlich Sein darf
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Donnerstag, 6. März 2014
Notiz an Euch
Wir vermissen das Schreiben hier und bei Euch in den Blogs, teils auf Facebook.
Wir hatten eine sehr schwere Zeit und wie so oft, je schwieriger es wird, desto weniger geht ein Mitteilen. Dieses mal auch wieder ausgeweitet auf fast alle Internetbereiche. Auch wenn es so viel zu schreiben gäbe und der Wunsch da ist, so gibt es dann auch die verschiedenen Blockaden.
Ich glaube Heute, dass sich langsam wieder etwas löst und vielleicht wieder mehr Bewegung möglich sein könnte. Ich hoffe es, denn das Schreiben fehlt wirklich sehr.
Also hier wird es mit Sicherheit weitergehen. Und auch zu Euch werden wir wieder kommen können. Wenn es ging, haben wir zumindest über Feedreader ein wenig von Euch mitbekommen.
Vielleicht hat ja doch alles auch einen Sinn.
Seid alle herzlich gegrüßt von uns ♥
Wir hatten eine sehr schwere Zeit und wie so oft, je schwieriger es wird, desto weniger geht ein Mitteilen. Dieses mal auch wieder ausgeweitet auf fast alle Internetbereiche. Auch wenn es so viel zu schreiben gäbe und der Wunsch da ist, so gibt es dann auch die verschiedenen Blockaden.
Ich glaube Heute, dass sich langsam wieder etwas löst und vielleicht wieder mehr Bewegung möglich sein könnte. Ich hoffe es, denn das Schreiben fehlt wirklich sehr.
Also hier wird es mit Sicherheit weitergehen. Und auch zu Euch werden wir wieder kommen können. Wenn es ging, haben wir zumindest über Feedreader ein wenig von Euch mitbekommen.
Vielleicht hat ja doch alles auch einen Sinn.
Seid alle herzlich gegrüßt von uns ♥
Sonntag, 2. März 2014
Oder doch ganz anders?
Als wäre nie was gewesen
Wie immer
Oder doch ganz anders
Wir machen etwas.
Es ensteht große Not.
In der Körperruine
vermischen sich die Zeiten.
Hilfe schmerzt und Schmerz hilft
nicht genug.
Egal egal egal
bringt Worte in das Außen.
Doch egal ist es nicht.
Die Not
hält den Atem an.
Jetzt hilft nur noch
nicht mehr wissen.
Zeigen macht verwundbar.
Wir machen etwas.
Die Not versteckt sich.
In der Körperruine
trennen sich die Zeiten.
Angespannte Ruhe
ängstliche Scham
Als wäre nie was gewesen
Wie immer
Oder doch ganz anders?
Dienstag, 25. Februar 2014
Mit der Polizei reden – Umfrage des Instituts für Kriminologie der Universität Heidelberg untersucht Anzeigebereitschaft
Wir bitten darum dieses zu verbreiten und, wenn geht, teilzunehmen.
Rebloggt von C. Rosenblatt - "Ein Blog von Vielen"
Rebloggt von C. Rosenblatt - "Ein Blog von Vielen"
"Das Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg untersucht die Anzeigebereitschaft nach sexuellen Grenzverletzungen und sexueller Gewalt: Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Online-Befragung gesucht.
Das Thema „sexueller Missbrauch“ hat in den vergangenen Jahren viel öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Dessen ungeachtet ist die Anzeigebereitschaft von Menschen, die eine sexuelle Grenzverletzung erlebt haben, nach wie vor gering. Unverändert fällt es Betroffenen häufig schwer, sich überhaupt jemandem mitzuteilen. Als mögliche Motive für das Schweigen werden immer wieder genannt: Angst vor dem Strafverfahren, Scham und die Befürchtung, dass einem nicht geglaubt wird. Systematische Studien über die Ursachen von Anzeige und Nichtanzeige fehlen jedoch, ebenso Untersuchungen über die Auswirkungen dieser Entscheidungen für die Betroffenen.
Das Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg möchte diese Forschungslücke mithilfe einer Online-Befragung schließen. Aus den Ergebnissen sollen Vorschläge für eine Verbesserung von Opferschutz und Prävention abgeleitet werden. Frauen und Männer ab 18 Jahren, die irgendwann in ihrem Leben Opfer einer sexuellen Grenzverletzung wurden, werden gebeten, an ihr teilzunehmen. Der Online-Fragebogen ist über die Adresse www.opferbefragung.de oder die Homepage des Instituts für Kriminologie aufrufbar. Der Fragebogen wurde auf Grundlage von Interviews mit Betroffenen entwickelt. Rückfragen sind per E-Mail oder Telefon möglich. Die Befragung ist bis mindestens Ende März 2014 online.
Kontakt:
Dipl.-Psych. Dr. Angelika Treibel
Institut für Kriminologie
Universität Heidelberg
Friedrich-Ebert-Anlage 6-10
69117 Heidelberg
Tel.: 06221-547479treibel@krimi.uni-heidelberg.deDie Fragen können triggern! Vorab können sie hier angeschaut werden."
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